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Olympia 2016

Rio de Janeiro

Qualifikation

Bereits in der Qualifikation zeigte das deutsche Team eine starke Leistung. Sophie Scheder, Pauline Schäfer, Elisabeth Seitz, Tabea Alt und Kim Bui erturnten 173,263 Punkte und erreichten damit den 6. Platz. Damit gelang der Einzug ins Mannschaftsfinale der besten acht Nationen.

Sophie überzeugte mit starken Leistungen am Sprung, Boden und vor allem am Stufenbarren. Sie qualifizierte sich für das Mehrkampffinale der besten 24 Turnerinnen sowie für das Stufenbarrenfinale. Lediglich am Schwebebalken unterlief ihr ein kleiner Fehler.

Auch Pauline präsentierte sich in sehr guter Form. Sie begann mit einer ausdrucksstarken Bodenübung, zeigte ihre Power am Sprung und kam auch am Schwebebalken ohne großen Fehler durch ihre Übung. Leider fehlten ihr nur wenige Hundertstel zum erhofften Finalplatz.

Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung setzte das deutsche Team ein starkes Ausrufezeichen und schuf die Grundlage für weitere erfolgreiche Wettkämpfe in Rio.

Mannschaftsfinale

Im Mannschaftsfinale bestätigte das deutsche Team seine starke Form. In einem hochklassigen Wettbewerb zeigten die Turnerinnen konzentrierte Übungen und sicherten sich den 6. Platz. Dieses Ergebnis war historisch und zeigte eindrucksvoll, dass Deutschland wieder zur Weltspitze im Frauenturnen gehört.

Besonders bemerkenswert: Nur 0,6 Punkte fehlten bis Rang 4. Am Stufenbarren erzielte das Team das drittbeste Ergebnis der gesamten Konkurrenz, am Schwebebalken das viertbeste. Pauline zeigte starke Übungen am Schwebebalken und Boden und stand auch ihren Sprung sicher. Sophie überzeugte mit fehlerfreien Darbietungen am Sprung und Stufenbarren.

Die Leistungen des gesamten Teams wurden deutschlandweit gefeiert und machten deutlich, welch enormes Potenzial in dieser Mannschaft steckte.

Mehrkampffinale

Auch im Mehrkampffinale ging Sophie erneut an die Geräte. Am Boden hatte sie kleine Standschwierigkeiten, präsentierte den Rest ihrer Übung aber gewohnt ausdrucksstark. Am Sprung gelang ihr ein sehr guter Yurchenko mit Schraube.

Am Stufenbarren musste Sophie bei ihrem freien Hindorff gebückt das Gerät leider unfreiwillig verlassen. Auch am Schwebebalken unterlief ihr ein Fehler. Am Ende belegte sie beim amerikanischen Doppelsieg den 23. Platz.

Trotz dieser kleinen Rückschläge bleibt der Einzug in das olympische Mehrkampffinale einer der größten Erfolge ihrer Karriere und ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte unseres Vereins.

Olympische Grüße aus Rio

Bereits vor Beginn der Wettkämpfe herrschte große Vorfreude im Olympischen Dorf. Nach einem gelungenen Podiumstraining blickten Sophie, Pauline und ihre Trainer optimistisch auf die bevorstehenden Wettbewerbe.

Die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro wurden für unsere Turnerinnen zu einem unvergesslichen Erlebnis und zu einem wichtigen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Wir sind unglaublich stolz auf die gezeigten Leistungen und gratulieren herzlich zu diesen außergewöhnlichen Erfolgen auf der größten Sportbühne der Welt.